zum Monatsanfang
Endguthaben
10.252,89 €
Ohne Kirchensteuer. Methode 30/360, Rundung auf Cent je Gutschrift.
Monatstabelle anzeigen
| Monat | Zins | Gutschrift | Guthaben |
|---|---|---|---|
| 1 | 2,5 % | 20,83 € | 10.020,83 € |
| 2 | 2,5 % | 20,88 € | 10.041,71 € |
| 3 | 2,5 % | 20,92 € | 10.062,63 € |
| 4 | 2,5 % | 20,96 € | 10.083,59 € |
| 5 | 2,5 % | 21,01 € | 10.104,60 € |
| 6 | 2,5 % | 21,05 € | 10.125,65 € |
| 7 | 2,5 % | 21,10 € | 10.146,75 € |
| 8 | 2,5 % | 21,14 € | 10.167,89 € |
| 9 | 2,5 % | 21,18 € | 10.189,07 € |
| 10 | 2,5 % | 21,23 € | 10.210,30 € |
| 11 | 2,5 % | 21,27 € | 10.231,57 € |
| 12 | 2,5 % | 21,32 € | 10.252,89 € |
Kurz beantwortet
Der Rechner berechnet Endguthaben und Zinsen deines Tagesgelds Monat für Monat nach 30/360, mit wählbarer Zinsgutschrift, optionaler Einzahlung, Aktionszins und Abgeltungsteuer. Je häufiger Zinsen gutgeschrieben werden, desto größer der Zinseszinseffekt, und Zinsen über dem Sparer-Pauschbetrag werden mit 26,375 % besteuert.
So rechnet der Rechner
Der Rechner geht Monat für Monat durch die Laufzeit. Als Zinsmethode gilt 30/360: Jeder Monat zählt als ein Zwölftel eines Jahres, das Jahr hat also 360 Tage. Der Zinssatz pro Monat ist der Jahreszinssatz geteilt durch 12.
- Zum Monatsanfang kommt die optionale monatliche Einzahlung auf das Guthaben.
- Auf das Guthaben (ohne noch nicht gutgeschriebene Zinsen) entfallen Zinsen für einen Monat. Sie werden gesammelt, aber noch nicht verzinst. Zwischen zwei Gutschriften gilt also einfacher Zins.
- Bei einer Gutschrift (monatlich, alle drei Monate oder jährlich) werden die gesammelten Zinsen auf Cent gerundet dem Guthaben zugeschlagen. Ab dann tragen sie selbst Zinsen. Das ist der Zinseszins.
- Am letzten Monat der Laufzeit werden noch offene Zinsen immer gutgeschrieben, auch wenn der Gutschrifttermin später läge.
- Mit Zinssatzwechsel gilt im Aktionszeitraum der Aktionszins, danach der Folgezins. Der Wechsel greift zum Monatswechsel.
- Mit Steuer wird bei jeder Gutschrift die Abgeltungsteuer samt Solidaritätszuschlag auf die Zinsen oberhalb des Sparer-Pauschbetrags abgezogen. Der Pauschbetrag gilt je Anlagejahr (je 12 Monate ab Start). Kirchensteuer ist nicht enthalten.
Ausgegeben werden Endguthaben, Zinsen brutto, Steuer, Zinsen netto und eine Tabelle mit allen Monaten.
Zinsen je Monat
Z_m = G · p_m / 12
G Guthaben ohne ungebuchte Zinsen (inkl. Einzahlung zum Monatsanfang), p_m Jahreszinssatz des Monats (Aktionszins oder Folgezins). Zwischen Gutschriften wird Z_m aufsummiert (einfacher Zins).
Gutschrift
G := G + Σ Z_m (auf Cent gerundet)
Gutschrift im Monat m, wenn m ein Vielfaches des Intervalls k ist (k = 1, 3 oder 12) oder der letzte Monat der Laufzeit.
Steuer je Gutschrift
S = 0,25 · max(0; Zk − F) · 1,055 − bereits gezahlt
Zk kumulierte gutgeschriebene Zinsen im Anlagejahr, F Sparer-Pauschbetrag (1.000 € oder 2.000 €); Abgeltungsteuer auf Cent gerundet, Solidaritätszuschlag 5,5 % davon (Bruchteile eines Cents entfallen).
Endguthaben
E = K_0 + Σ Einzahlungen + Σ Zinsen − Σ Steuer
K_0 Anlagebetrag zu Beginn.
Parameter und Fundstellen
| Parameter | Wert | Gültig |
|---|---|---|
| Gesetzliche Einlagensicherung je Einleger (§ 8 Abs. 1 EinSiG)[1] | 100.000 € | |
| Einlagensicherung für bestimmte Gutschriften, 6 Monate (§ 8 Abs. 2 EinSiG)[1] | 500.000 € | |
| Zinssatz der EZB-Einlagefazilität[2] | 2,5 % | seit 16. September 2026 |
| Durchschnittszins täglich fälliger Einlagen privater Haushalte, Neugeschäft (vorläufig)[3] | 0,51 % p.a. | 1. August 2026 bis 31. August 2026 |
| Abgeltungsteuer (§ 32d Abs. 1 EStG)[4] | 25 % | |
| Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer (§ 4 SolZG)[5] | 5,5 % | |
| Sparer-Pauschbetrag, Einzelperson (§ 20 Abs. 9 EStG)[6] | 1.000 € | |
| Sparer-Pauschbetrag, zusammen veranlagt (§ 20 Abs. 9 EStG)[6] | 2.000 € | |
| Steuersatz gesamt ohne Kirchensteuer (25 % · 1,055)[4] | 26,375 % |
Zinsmethoden: 30/360, act/360 und act/365
Banken zählen die Tage zwischen zwei Gutschriften auf verschiedene Arten. Bei 30/360 hat jeder Monat 30 Tage und das Jahr 360 Tage. Bei act/360 zählen die echten Kalendertage, geteilt durch 360. Bei act/365 zählen die echten Kalendertage, geteilt durch 365 (im Schaltjahr teils 366).
Bei act/360 ergibt sich für denselben Nominalzins etwas mehr Zins als bei act/365, weil durch eine kleinere Zahl geteilt wird. Außerdem hat ein Monat mit 31 Tagen unter act-Methoden mehr Zinsen als ein Februar. Unter 30/360 sind alle Monate gleich.
Darum kann der Betrag auf dem Kontoauszug um wenige Cent bis einige Euro vom Ergebnis des Rechners abweichen. Weitere Ursachen sind Rundungen bei jeder Gutschrift, ein anderer Gutschrifttermin (etwa Quartalsende statt drei Monate nach Start), die Valuta von Einzahlungen und Zinssätze, die sich während der Laufzeit ändern. Maßgeblich sind immer die Konditionen und Abrechnungen deiner Bank.
Tagesgeld, Einlagensicherung und Zinsniveau
Tagesgeld ist eine täglich fällige Einlage: Du kannst jederzeit darüber verfügen, und der Zinssatz kann von der Bank während der Laufzeit geändert werden. Deshalb gilt ein Zinssatz im Rechner nur als Annahme für den gewählten Zeitraum.
Der Entschädigungsanspruch aus der gesetzlichen Einlagensicherung ist auf 100.000 Euro begrenzt, in bestimmten Fällen wie dem Verkaufserlös einer privat genutzten Wohnimmobilie auf bis zu 500.000 Euro für sechs Monate nach der Gutschrift.[1] Die Grenze gilt je Einleger und Institut, bei größeren Beträgen lohnt sich deshalb ein Blick darauf, wie sie verteilt sind.
Der Einlagesatz der EZB beträgt seit dem 16. September 2026 2,50 %.[2] Er ist der Zins, den Banken für Übernacht-Einlagen bei der Notenbank erhalten, und gilt als Orientierung für die Zinsen, die Banken auf Tagesgeld zahlen. Wie stark eine einzelne Bank das weitergibt, entscheidet sie selbst.
Der Durchschnittszins für täglich fällige Einlagen privater Haushalte im Neugeschäft deutscher Banken lag im August 2026 bei 0,51 % (vorläufiger Wert).[3] In diesen Durchschnitt fließen alle täglich fälligen Einlagen ein, nicht nur gezielt verzinste Tagesgeldkonten. Er sagt deshalb nichts über das Angebot einer bestimmten Bank aus, zeigt aber, wie weit einzelne Konditionen vom Mittel abweichen können.
Steuern auf Tagesgeldzinsen
Zinsen aus Guthaben bei Banken sind Einkünfte aus Kapitalvermögen.[6] Die Einkommensteuer darauf beträgt im Regelfall 25 %.[4] Dazu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf diese Steuer.[5] Zusammen sind das 26,375 % der steuerpflichtigen Zinsen. Ist man kirchensteuerpflichtig, ermäßigt sich die Steuer, und es kommt Kirchensteuer hinzu. Diesen Fall rechnet der Rechner nicht.
Bei den Einkünften wird ein Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro abgezogen, bei zusammen veranlagten Ehegatten sind es gemeinsam 2.000 Euro.[6] Erst die Zinsen darüber hinaus werden besteuert.
Die Bank behält keine Steuer ein, soweit die Zinsen den Sparer-Pauschbetrag nicht übersteigen. Voraussetzung ist ein Freistellungsauftrag nach amtlichem Muster.[7] Verteilst du den Freistellungsauftrag auf mehrere Banken, darf die Summe der Beträge den Pauschbetrag nicht übersteigen. Wer ohne Auftrag Zinsen erhält, zahlt zunächst Steuer und kann sie in der Steuererklärung anrechnen lassen, soweit der Pauschbetrag noch frei war.[4]
Rechenbeispiele
Gutschrift im Vergleich. 10.000 € zu 3 % für 12 Monate, ohne Steuer:
| Zinsgutschrift | Zinsen | Endguthaben |
|---|---|---|
| jährlich | 300,00 € | 10.300,00 € |
| vierteljährlich | 303,39 € | 10.303,39 € |
| monatlich | 304,16 € | 10.304,16 € |
Bei jährlicher Gutschrift sind es 10.000 € · 0,03 = 300,00 €. Bei monatlicher Gutschrift wächst das Guthaben mit dem Faktor (1 + 0,03 / 12) je Monat, nach zwölf Monaten also auf 10.000 € · 1,002512, gerundet 10.304,16 €. Der Unterschied zwischen den Gutschriftintervallen ist der Zinseszinseffekt.
Aktionszins. 20.000 € bei 4 % in den ersten 6 Monaten und danach 2 %, Laufzeit 12 Monate, monatliche Gutschrift: Zinsen 608,25 €. Bei durchgehend 2 % wären es 403,68 €. Der Aktionszins bringt in diesem Fall 204,57 € mehr, wirkt aber nur ein halbes Jahr.
Mit Steuer. 100.000 € zu 3 % für 12 Monate, jährliche Gutschrift, ohne Freistellungsauftrag, aber mit Sparer-Pauschbetrag von 1.000 €: Zinsen 3.000,00 €, steuerpflichtig 2.000,00 €. Abgeltungsteuer 500,00 €, Solidaritätszuschlag 27,50 €, zusammen 527,50 €. Netto bleiben 2.472,50 € Zinsen, das Endguthaben ist 102.472,50 €.
Grenzen der Rechnung
- Der Zinssatz gilt als konstant (bzw. wechselt einmal), obwohl Banken Tagesgeldzinsen jederzeit ändern können. Das Ergebnis ist ein Szenario, keine Prognose.
- Die Zinsmethode ist 30/360. Abrechnungen nach act/360 oder act/365 können abweichen.
- Die Steuer ist vereinfacht: Der Sparer-Pauschbetrag gilt je Anlagejahr (12 Monate ab Start), nicht je Kalenderjahr, und steht vollständig für diese Zinsen zur Verfügung. Andere Kapitalerträge, die den Pauschbetrag schon verbrauchen, Kirchensteuer, Verlustverrechnung und Günstigerprüfung sind nicht enthalten.
- Nicht abgebildet sind Kontoführungsgebühren, Negativzinsen, Mindestbeträge, Zinsstaffeln nach Anlagehöhe, Einlagen über der Sicherungsgrenze und ausländische Banken.
- Der Rechner gilt für Privatpersonen mit Tagesgeld. Für Festgeld mit fester Laufzeit, Geschäftskonten oder Unternehmen passen die Annahmen nicht.
Die Seite ersetzt keine individuelle Beratung.
Häufige Fragen
Wie berechne ich Tagesgeldzinsen?
Jahreszinssatz durch 12 teilen und mit dem Guthaben multiplizieren ergibt die Zinsen für einen Monat. Werden sie gutgeschrieben, verzinsen sie sich ab dann mit. Der Rechner macht das für jeden Monat und zeigt die Tabelle.
Wie oft werden Tagesgeldzinsen gutgeschrieben?
Das legt die Bank fest, üblich sind monatlich, vierteljährlich und jährlich. Je häufiger gutgeschrieben wird, desto mehr Zinseszins entsteht. Stelle im Rechner das Intervall deiner Bank ein.
Warum weicht der Rechner von meiner Bank ab?
Banken können nach act/360 oder act/365 statt 30/360 rechnen, anders runden oder einen anderen Gutschrifttermin haben. Auch Zinsänderungen und Valutatage wirken sich aus. Der Rechner nutzt durchgehend 30/360.
Wie viel Steuer fällt auf Tagesgeldzinsen an?
25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf, zusammen 26,375 %, ohne Kirchensteuer. Zinsen bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € (2.000 € bei zusammen veranlagten Ehegatten) bleiben steuerfrei.
Wie rechne ich einen Aktionszins mit Folgezins?
Trage den Zins nach der Aktion als Zinssatz ein, dazu den Aktionszins und die Monate, die er gilt. Der Rechner nimmt im Aktionszeitraum den Aktionszins und danach den Folgezins.
Ist Tagesgeld sicher?
Der gesetzliche Entschädigungsanspruch ist auf 100.000 € begrenzt. Darüber hinaus gelten je nach Bank freiwillige Sicherungssysteme, deren Umfang du bei der Bank erfragst.
Quellen
- [1] Bundesministerium der Justiz: Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) § 8 Deckungssumme. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
- [2] Europäische Zentralbank: Key ECB interest rates. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
- [3] Deutsche Bundesbank: MFI-Zinsstatistik, Effektivzinssätze Banken DE / Neugeschäft / Einlagen privater Haushalte, täglich fällig (BBIM1.M.DE.B.L21.A.R.A.2250.EUR.N). Abgerufen am 27. Oktober 2026.
- [4] Bundesministerium der Justiz: Einkommensteuergesetz (EStG) § 32d Gesonderter Steuertarif für Einkünfte aus Kapitalvermögen. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
- [5] Bundesministerium der Justiz: Solidaritätszuschlaggesetz 1995 (SolzG 1995) § 4 Zuschlagsatz. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
- [6] Bundesministerium der Justiz: Einkommensteuergesetz (EStG) § 20 Kapitalvermögen. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
- [7] Bundesministerium der Justiz: Einkommensteuergesetz (EStG) § 44a Abstandnahme vom Steuerabzug. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
Redaktion
Text und Rechenweg: Philip, Wirtschaftsinformatiker und Unternehmer
Philip hat eine kaufmännische Ausbildung, Wirtschaftsinformatik studiert und führt eigene Unternehmen. Bei Finanzwiki schreibt er über Finanzgrundlagen, Sparen, Konten und Alltagsrechner und prüft die Rechenwege.
Wie wir recherchieren, rechnen und prüfen, steht unter So arbeiten wir. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].
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Abgeltungsteuer, Soli und Kirchensteuer auf Zinsen, Dividenden und Fondserträge, mit Sparer-Pauschbetrag und Teilfreistellung.
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Endkapital mit Startbetrag, Sparrate und Zinseszins, optional nach Steuer.
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Arbeitszeit mit Pause, in Stunden und Dezimalstunden, mit Prüfung nach Arbeitszeitgesetz.
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Sparplan mit Rendite, Kosten, Dynamik, Steuer und Inflation durchspielen.
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